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:: Nützliche Infos und Tipps rund ums Wandern! ::
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Unterwegs in Natur und Gebirge
Tipps für den umweltbewussten Bergsteiger:
- Erosion und Trittschäden
Die labile Pflanzengemeinschaft im Gebirge hält der
ständigen Trittbelastung nicht stand. Sie wird
zerstört, der Boden hat keine Verankerung mehr
und rutscht ab. Trampelpfade in Wiesen zerstören
die Grasnarbe.
- Abfälle und Abwässer
Hinterlassen Sie keine Abfälle in der Landschaft
oder in Gewässern! Die Entsorgung am Berg ist
schwierig. Haben Sie deshalb Verständnis, wenn
Ihnen der Hüttenwirt keine Portionenpackungen
anbietet. Wer imstande ist, den vollen Rucksack den
Berg hinaufzuschleppen, kann das Leergut auch wieder
zu Tal bringen. Ein umweltbewusster Wanderer, Bergsteiger
oder Kletterer hinterlässt keinen Abfall!
(Die meisten Mülleimer wurden absichtlich entfernt.)
Nehmen Sie bei Mehrtagestouren einen Hüttenschlafsack
mit. Das ist ein konkreter Beitrag zur
Abwässervermeidung am Berg.
- Lärm
Wandern Sie nicht kreuz und quer durch Wälder und
Wiesen. Sie stören die Tiere in ihrem Lebensraum.
Vermeiden Sie unnötigen Lärm (z. B. Radios).
- Waldbrandgefahr - Rauchen
Genießen Sie die Waldluft und verzichten Sie auf
das Rauchen. Das Entzünden von Feuern im Wald ist verboten!
- Natur nicht plündern
Die Natur nicht plündern, keine geschützten
Pflanzen pflücken und Blumen oder Gehölze nicht
von ihrem natürlichen Standort entfernen, auch wenn
sie nicht unter Naturschutz stehen. Pilze und Beeren sind
für wildlebende Tiere eine wichtige Nahrungsquelle.
- Verkehr - Auto - Motorräder
Benutzen Sie so wenig wie möglich das Auto. Machen
Sie Gebrauch von Bus, Wanderbus (kostenlos), Seilbahn
oder Fahrrad.
- Bergfahrrad (Mountain Bike)
Strampeln Sie mit Ihrem Bergfahrrad nur auf breiten
Almwegen und Forststraßen. Der Wanderer hat
VORRANG! Fahren Sie bei Bergabfahrten vorsichtig,
vermeiden Sie Blockierbremsungen, damit keine Spurrillen
entstehen.
- Tourenplanung
Planen Sie Ihre Tour sorgfältig. Lesen Sie
Routenbeschreibungen, Wanderkarten und Tourenführer.
Erkundigen Sie sich vorher bei Ihrem Gastgeber oder
Bergführer. Wählen Sie die Tour so, dass
sie dem eigenen Können und der Kondition
entspricht. Eine gute Ausrüstung ist ebenso wichtig.
- Durchführung der Tour
Gehen Sie die Tour langsam an und legen Sie
regelmäßig eine Rast ein, essen und
trinken Sie rechtzeitig. Ermüdung und
Erschöpfung steigern die Unfallgefahr!
- Wetter
Vermeiden Sie bei Gewitterneigung gesicherte Klettersteige
und Grate. Dies sind besonders blitzschlaggefährdete Zonen.
- Unfälle
Wie verhalten Sie sich bei einem Unfall?
Verletzte versorgen und Teilnehmer beruhigen.
Alpines Notsignal: 6x pro Minute ein hör- oder
sichtbares Zeichen in regelmäßigen
Abständen geben, eine Minute Pause einlegen und dann
wieder von vorne beginnen.
Die Retter antworten 3x pro Minute. Hilfeholenden Personen
folgende Informationen, wenn möglich schriftlich,
mitgeben: was ist passiert, wo ist es passiert, wer meldet
und wer ist verletzt, wann ist es passiert und weitere
Angaben über Wetter, Landemöglichkeit für
Hubschrauber, usw.
Zentrale des Bergrettungsdienstes: Tel. Nr. 118.
- Pilzesammeln
Beachten Sie bitte auch das Pilzesammelverbot.
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Tourismusverein Welschnofen-Karersee,
Karerseestraße 21, I-39056 Welschnofen, Tel. +39 0471 613 126
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