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:: Viertageswanderung im Rosengarten- und Schlerngebiet ::
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(Vorschlag von Wanderführer Christian Kaufmann)
Für die Viertageswanderung kann auch ein Begleiter gebucht werden. Nähere Infos im Tourismusverein
Welschnofen - Karersee, Tel. 0039 0471 613126, info@welschnofen.com
- Tag:
Welschnofen - Hirzlsteig - Rotwandhütte
- Tag:
Rotwandhütte - Santnerpass - Vajolettürme - Vajolethütte
- Tag:
Vajolethütte - Grasleitenpasshütte - Tierser- Alpl-Hütte - Petz - Schlernhaus
- Tag:
Schlernhaus - St. Zyprian - Nigerpass - Welschnofen
Tourenverlauf:
1. Tag: Start in Welschnofen am großen Parkplatz 1156 m neben dem Tourismusbüro,
dort wo auch die Busse stehen. Wir wählen den breiten Weg, rechts des Locherer Baches bis
zur Talstation des Sessellifts Laurin. Dort queren wir die Holzbrücke und gehen über den
breiten Schotterweg - jetzt links des Baches - bis nach ca. 1,5 km in einer markanten Linkskurve
eine schmale Holzbrücke über den Bach führt. Wir folgen dem Weg Nr. 2T, der rasch steiler wird.
Einkehrmöglichkeit auf der Heinzen Alm 1680 m, siehe Beschilderung. Von dort über die Kölblegg
Wiesen zum Gasthof Jolanda (Niger Straße muss gequert werden). Über einen alten
Militärweg- kurz vor dem Gasthaus nach links über die Wiese - gehen wir weiter zum Schutzhaus
Kölner Hütte 2339 m, die in manchen Karten als Rosengartenhütte bzw. als Rif. A. Fronza eingetragen ist.
Über den Hirzlsteig - Weg Nr. 549 - führt uns der Weg am Wandfuß der westlichen
Rosengartengruppe entlang. Unterhalb der Tscheinerspitze, gabelt sich der Weg und es besteht die
Möglichkeit entweder den Weg Nr. 552 zur Paolinahütte 2125 m zu nehmen oder auf dem
Weg Nr. 549 zu bleiben und den etwas schmälern "oberen Hirzlsteig" zu bleiben. Der letzt
genannte ist etwas exponierter, aber sehr gut gesichert (Vorsicht bei nassem Untergrund).
Die beiden Wege treffen sich am Christomannos-Denkmal 2349 m wieder. Der Masarè-Steig
bringt uns nach ca. 2 km zur Pederivahütte 2273 m (keine Möglichkeit zu übernachten)
und Rotwandhütte 2283 m, dem ersten Nachtquartier mit herrlichem Ausblick rund auf die umliegende Bergwelt.
2. Tag: Start in Richtung Mugonispitze Weg Nr. 541. Nach ca. 1 km rechts abbiegen und an der markanten
Felsspitze vorbei , durch einen kurzen, imposanten Felstunnel auf den Cigoladepass 2550 m. Abstieg
und an der östlichen Rosengartengruppe vorbei bis zur Preuss- und Vajolethütte 2243 m - der
Stopp der zweiten Etappe. Wenn man sich dort zunächst einquartiert, kann man anschließend mit
einem viel leichteren Rucksack den Aufstieg durch das Vajolettal zum Santnerpass/Santnerpass
Hütte 2734 m (Tel. 0471 64 22 30) antreten, vorbei an der Gartlhütte 2621 m (Tel. 0462 76 34 28)
und an den weltberühmten Vajolettürmen - in beiden Häusern sind Nächtigungen möglich!
Am Santnerpass wunderbarer Ausblick! Rückkehr auf dem selben Weg zur Vajolethütte dort Nächtigung.
3. Tag: Aufbruch zum Grasleitenpass und der gleichnamigen Schutzhütte 2600 m. Abstieg in Richtung Molignon
Pass und Tierser-Alpl-Hütte; erste Abzweigung nach rechts Weg Nr. 554. Aufstieg zum Molignon Pass 2598 m
und weiter zur Tierser-Alpl-Hütte 2440 m. Von dort über den Weg Nr. 4 zum Schlernhaus 2457 m.
Ein letzter Aufstieg zum Petz 2563 m, dem flachen Gipfel des Schlern ist ein absolutes Muss. Ausblick
nach Kastelruth, Seis, ins Eisacktal ... und in die umliegende Bergwelt. Rückkehr zum Schlernhaus.
4. Tag: Abstieg vom Schlern über den Tschafatschsattel 2070 m durch die Bärenfalle nach
Weißlahnbad (steiler Weg!) und weiter bis nach St. Zyprian 1100 m- Weg Nr. 2. Von dort bieten
sich mehrere Möglichkeiten an nach Welschnofen zurückzukehren. Eine davon, die direkteste
Variante wird hier vorgestellt: An der Kapelle vorbei, führt rechts unterhalb der Dorfstraße -
nahe der Jugendherberge - der Weg Nr. 1T zum Nigerpass 1688 m. Am Pass angekommen, haben wir in der
Nigerhütte die letzte Einkehrmöglichkeit vor Welschnofen. Der Weg Nr. 1N führt über
einem breiten Weg zum Restaurant/Hotel Rosengarten in Welschnofen. Um von dort zum Auto zurückzukehren
wählt man entweder den Weg von Tag 1 - links des Locherer Baches bis zum großen Parkplatz -
oder man zieht als Alternative den wunderschönen Panoramaweg Nr. 4D vor. Der Weg beginnt am
äußersten Rand des Hotelparkplatzes, wobei man unmittelbar am Hotel vorbei wandern muss.
Der Weg führt durch einen lichten Wald und ins Dorf. Dabei wandert man stets auf einem gepflegten
Waldweg, vorbei an traditionellen alten Bauernhöfen. Sitzbänke laden zum Verweilen und
genießen ein. Kurz vor dem Hagnerweg trifft man auf ein kurzes asphaltiertes Straßenstück,
das als Zufahrt dient. Der Hagnerweg wird überquert und man gelangt über eine Holzbrücke
erneut in ein Waldstück und kommt nach ca. 500 m an ein altes hölzernes Wegkreuz.
Der Weg führt nun ca. 100 m relativ steil nach. Unten, wo der Weg wieder flach wird und eine Kurve bildet,
muss ein kleines Bächlein gequert werden. Achtung: nach dem Bächlein verlassen wir die
Promenade und biegen links ab. Der Weg führt dem Bach entlang ins Dorf, bis zum Tourismusbüro.
Allgemeine Hinweise:
Die Rundwanderung dauert viert Tage, es muss also 3 mal genächtigt werden. Es empfiehlt sich,
die Nächtigungen bereits vorher zu buchen und sich zu erkundigen von wann bis wann die
Schutzhäuser ihren Betrieb führen; Telefonnummern stehen weiter unten.
Der Rundgang wurde so gewählt, dass keine Klettersteige noch -passagen zu bewältigen sind.
Zwar kommen Sie an einigen Stellen vorbei, die mit einem Drahtseil abgesichert sind, doch handelt
es sich dabei nicht um Klettersteige. Diese Abschnitte sind für einen Durchschnittswanderer
bedenkenlos zu meistern.
Da die Begehung dieser Wanderrouten viel Kondition erfordert und man teilweise im hochalpinen
Gelände unterwegs ist, sollten Erfahrung, Schwindelfreiheit und entsprechende Ausrüstung
Grundvoraussetzung für deren Begehung sein. Auch bei Schlechtwetterperioden ist die Runde nicht empfehlenswert.
Die Touren sind nur Vorschläge und können beliebig erweitert, bzw. abgekürzt oder
umgeändert werden. Eine neue Ausgabe einer Wanderkarte ist unbedingt mitzunehmen:
Karte: Kompass Nr. 629 Rosengarten/Catinaccio Latemar.
Die angegebenen Gehzeiten dienen als Richtwerte für Kleingruppen bis zu 4 Personen und
geben nur die Zeit für die Strecke ohne Aufenthalte an.
Der Begriff Hütte hat im vorliegenden Text nichts mit dem ureigentlichen Sinn zu tun,
sondern ist vielmehr ein Schutzhaus mit sanitärer Einrichtung, Telefon, meist fließend
Wasser und Übernachtungsmöglichkeiten.
- Tag:
Ausgangspunkt: Großer Parkplatz neben dem Tourismusbüro Welschnofen-Karersee, 1160 m.
Übernachtung: Rotwandhütte 2283 m Tel.:0462 76 44 50
Höchster Punkt: Kölner Hütte 2339 m
Einkehrmöglichkeiten: Heinzen Alm, Gasthof Jolanda, Kölner Hütte, Paolina-, Pederiva- u. Rotwandhütte
Länge: ca. 14 km
Gehzeit: ca. 8 h
- Tag:
Ausgangspunkt: Rotwandhütte, 2283 m
Übernachtung: Vajolethütte 2243 m Tel.: 0462 76 32 92
Höchster Punkt: Santnerpass 2734 m
Einkehrmöglichkeiten: Preuss-, Vajolet-, Gartl- und Santnerpasshütte.
Länge: ca. 10 km
Gehzeit: 6,5 h
- Tag:
Ausgangspunkt: Vajolethütte, 2243 m
Übernachtung: Schlernhaus Tel.: 0471 61 20 24
Höchster Punkt: Grasleitenpass 2600 m
Einkehrmöglichkeiten: Grasleitenpasshütte, Tierser-Alpl-Hütte, Schlernhaus
Länge: ca. 11 km
Gehzeit: 6 h
- Tag:
Ausgangspunkt: Schlernhaus, 2457 m
Höchster Punkt: Schlernhaus, 2457 m
Einkehrmöglichkeiten: bis nach St. Zyprian keine, dann mehrere, Nigerpasshütte, Restaurant/Hotel Rosengarten
Länge: ca. 12 km / über Weg 4 D ca. 13 km
Gehzeit: 6,5 h über Weg 4 D ca. 10 Min. länger.
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Tourismusverein Welschnofen-Karersee,
Karerseestraße 21, I-39056 Welschnofen, Tel. +39 0471 613 126
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