DE | IT | EN | NL

Suche

Webcams

Webcam Welschnofen

Zimmeranfrage

Anreise:
Abreise:
   
Skiegebiet Südtirol im Weltnaturerbe Dolomiten Rosengarten Latemar Unesco

Freie Zimmersuche

Bildergalerie

Schnee & Pistenbericht

Der aktuelle Schnee- und Pistenbericht in der Skiarea Welschnofen - Karersee

zu den Berichten

 

Wetter

-14°C (Vormittag)
Sonnenschein: 20%
Frostgrenze: 0m

zur Prognose

Newsletter - Anmeldung

Name:

E-Mail:

Newsletter - Abmeldung

E-Mail:

Welschnofen » Informationen » Weltnaturerbe Dolomiten

Die UNESCO erklärt die DOLOMITEN mit Rosengarten und Latemar zum Weltnaturerbe

Am 26. Juni 2009 hat die UNESCO die Kalkberge der Dolomiten mit Rosengarten und Latemar im Norden Italiens in die Liste der schönsten Landschaften der Welt aufgenommen. Damit haben die Vereinten Nationen über ihre Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Besonderheit und Einzigartigkeit der Dolomiten hervorgehoben und bestätigt.
Die Dolomiten und ihre bekanntesten Gipfel wie zum Beispiel der Rosengarten, der Latemar, die Marmolada, die Drei Zinnen, der Schlern, um nur die wichtigsten zu nennen, zählen damit zu den schönsten Bergen der Welt.

Die Dolomiten Weltnaturerbe mit dem Rosengarten und Latemar gehören zu den 50 schönsten und wertvollsten Landschaften Europas und 199 weltweit. Die Dolomiten sind italienweit das zweite Weltnaturerbe-Gebiet, neben den Äolischen Inseln. In Deutschland zählt zum Beispiel die Fossilienlagerstätte Grube Messel in Hessen zu den weltweit ausgezeichneten Naturlandschaften der UNESCO

Video über die Dolomiten
Dolomiten Weltnatuerebe | Rosengarten | Latemar | Karersee

Das Gebiet zwischen Rosengarten und Latemar

Das Gebiet zwischen Rosengarten und Latemar liegt zwischen 800m und 2900 m am südwestlichen Tor des Dolomiten Weltnaturerbe  und erstreckt sich über 250 km² vom Tierser Tal und Gummerer Berg zum Karersee und Eggental. Das Gebiet, in Wiesenhänge und Nadelwälder eingebettet, wird im Norden vom Schlern begrenzt. Daran reiht sich die imposante Rosengartenkette an, welche vom Karerpass - der Grenze zwischen Südtirol und Trentino- mit der Latemargruppe verbunden ist. Das Reiterjoch leitet zu den Eggentaler Bergen über, deren reizende Erhebungen der Zanggen, das Schwarzhorn und das Weißhorn sind.
Zu den Füßen dieser berühmten und sagenumwobenen Berge liegen sieben pittoreske Bergdörfer Welschnofen-Karersee, Deutschnofen-Petersberg, Obereggen, Eggen, Tiers-St. Zyprian und Steinegg.

Der Rosengarten in den Dolomiten

Der Rosengarten (italienisch Catinaccio, ladinisch Ciadenac, Ciadenáze) gehört seit 2003 zum Naturpark Schlern-Rosengarten. Der Rosengarten liegt zwischen dem Tierser Tal mit den Ortschaften Tiers und Welschnofen im Eggental auf der westlichen und dem Fassatal auf der östlichen Seite. Er verläuft in Nordsüdrichtung vom Schlernmassiv im Norden bis zum Karerpass im Süden und hat eine Länge von etwa 8 km.
Die höchste Erhebung ist der Kesselkogel (ital. Catinaccio d'Antermoia) mit einer Höhe von 3004 Metern. Er ist vom Grasleitenpass über einen Klettersteig besteigbar. Die Erstbesteigung erfolgte 1873 durch die Briten C. Comyn Tucker und T. H. Carson mit dem Führer A. Bernard. Durch den Klettersteig durch die Westflanke und den Klettersteig durch die Ostflanke, der dem Weg der Erstersteiger folgt, ist der Kesselkogel einer der meistbesuchten Gipfel der Rosengartengruppe. Der Kesselkogel steht ziemlich frei und ist deshalb auch einer der schönsten Aussichtsberge der Dolomiten.

Der Hauptgipfel des Rosengartens ist jedoch die Rosengartenspitze. Diese ist mit ihren 2.981 m ü.d.M zwar nur der zweithöchste, aber der bei weitem prominenteste Gipfel der gleichnamigen Rosengartengruppe, in deren Mitte sie liegt.
Die Rosengartenspitze erreicht eine Länge von etwa 1 km, verläuft von NNO nach SSW und trägt auf dem schönen Grat den Nordgipfel (2.919 m ü.d.M.), den Hauptgipfel (2.981 m ü.d.M.) und den Südgipfel (2.913 m ü.d.M.). Den eindrucksvollsten Wandabbruch bildet die bis zu 600 m hohe Ostwand.
Die Erstbesteigung der Rosengartenspitze erfolgte am 31. August 1874, durch die Briten Charles Comyns Tucker und T. H. Carson mit dem Führer Francois Devouassoud über den heutigen Normalweg über Westflanke und Nordgrat. Der Einstieg zum Normalweg ist über den Santnerpass-Klettersteig von der Kölner Hütte aus erreichbar, oder von Osten in einem vergleichsweise langen Aufstieg aus dem Vajolet-Tal.

Die sechs Vajolet-Türme sind eine bizarre Felsformation im Zentrum der Rosengartengruppe. Sie werden im Norden durch den Vajoletpass (2459 m ü.d.M.) und im Süden durch den Laurinspass (2627 m ü.d.M.) begrenzt. Sie werden in drei nördliche und drei südliche Türme unterteilt, die jeweils einen eigenständigen Sockel aufweisen und durch die Winklerscharte (2650 m ü.d.M.) getrennt werden. Die drei südlichen Türme sind die bekannteren, haben den besseren Fels und stellen eines der Schaustücke der Alpen dar.

Bekannt sind sie als Kletterberge. Einige der Routen gehören zu den bekanntesten Routen im mittleren Schwierigkeitsgrad in den gesamten Alpen und sind in der Saison entsprechend gut besucht.

Der Latemar in den Dolomiten

Der Name des Gebirges stammt von der verkürzten Form der altladinischen Bezeichnung „cresta de Lac-te-mara“, was so viel bedeutet wie „Bergkamm über dem See im Kar“, also dem Karersee. Aus Lactemara wurde dann Latemar, die schon im 12.Jht. erstmals dokumentierte Bezeichnung.

Die Gebirgskette des Latemar gehört zu den Dolomiten und somit zu den südlichen Kalkalpen.
Charakteristisch sind der abrupte Wechsel zwischen sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein. Ursachen dieser unterschiedlichen Erscheinungsformen sind unter anderem der stark gegliederte Schichtaufbau, die abwechselnde Hebung und Senkung ganzer Gesteinsblöcke mit unterschiedlichen Überflutungsphasen sowie das Aufbrechen der geschlossenen Formationen durch Magmagänge.

Das Gebirge besteht zu großen Teilen aus Sedimentgestein, das deutlich typische Schichtungen aufweist. Dazwischen findet man auch Lagen aus versteinerten Korallenriffen, die im absinkenden Tethysmeer der unteren Trias gewachsen waren.
Auch vulkanische Spuren lassen sich entdecken: So findet man im Latemar tiefe
Einschnitte in den Hauptkamm- nur wenige Meter breit, aber bis zu 200 Meter tief-,
an deren Grund dunkles und kissenartig abgerundetes Lava-Gestein zutage tritt.

Die Latemargruppe ist gekennzeichnet durch eine hufeisenförmige Form, die sich nach Osten hin öffnet. Die Gruppe gliedert sich in zwei Untergruppen: Die nördliche Gruppe reicht vom Poppekanzel (2.460 m) bis zur Torre dei Muss (2.402 m). Die zweite Gruppe türmt sich rund um den Monte Agnello (2.358 m.ü.d.M.). Entlang des Gipfel verläuft die Grenze zwischen Südtirol und dem italienisch Trentino.

  • Der Diamantiditurm ist mit 2.842m die höchste Erhebung des Latemar. Seinen Namen hat der Gipfel von dem Wiener Bergsteiger Demeter Diamantidi, der ihn am 25. Juli 1892 über die senkrechte und schwer steinschlaggefährdete Nordwand erstiegen hat – nicht als erster allerdings. Sieben Jahre zuvor, am 17. August 1885 war der Latemar-Hauptturm über die Nordwand von dem Augsburger Gustav Euringer bezwungen worden.
  • Die dem Diamantiditurm folgenden Türme haben keine eigenen Namen sondern werden zusammenfassend die Westtürme bzw. Latemarpuppen genannt. Diese Türme zeigen sich zwar von Norden unnahbar und gewaltig, sind aber von der Südseite flacher abgedacht und lassen sich von dort leichter besteigen.

    Der einzige Klettersteig „Campanili del Latemar“ führt vom Karerpass 1.600m zur Latemarspitze 2.791 m.

Der Karersee zwischen Rosengarten und Latemar

Der Karersee (ital: Lago di Carezza) liegt im Gemeindegebiet Welschnofen auf einer Meereshöhe von 1.520 Meter und ist ca. 300 m lang und 130 m breit. Gespeist wird der See von unterirdischen Quellen aus dem Latemargebirgszug. Die Tiefe und Größe des Sees ist sehr saisons- und witterungsbedingt, die größte Tiefe wird mit 22 m angegeben. Berühmt ist dieser Bergsee vor allem für sein sanftes, tiefgrünes Wasser und die schöne Bergkulisse mit dem Rosengarten und Latemar im Hintergrund. Um den See ranken sich viele Südtiroler Sagen und viele Schriftsteller und Maler wählten das Motiv für ihre Gemälde und Erzählungen.

back top
 
 
###TRACKING###